Togo
Hier finden Sie ein paar Informationen über Togo: Kultur und Menschen usw.

TOGO - GEOGRAPHIE

Die Republik Togo liegt in Westafrika am Golf von Guinea und ist mit einer Fläche von 56 785 km² etwas größer als das deutsche Bundesland Niedersachsen. Von der Atlantikküste im Süden erstreckt sich das Land als schmaler (bis maximal 140 km breiter) Streifen nach Norden über eine Länge von knapp 600 km ins Landesinnere. Dort grenzt Togo an Burkina Faso. Im Osten liegt Benin, im Westen Ghana.

 Das Klima in Togo ist tropisch mit annähernd gleichbleibend hohen Temperaturen das ganze Jahr über. Die jährliche Durchschnittstemperatur beträgt an der Küste um die 27 °C, im nördlichen Teil des Landes knapp 30 °C. Im Süden und im Zentrum gibt es zwei Regenzeiten, die von März bis Juli und von September bis Oktober dauern. Die Niederschlagsmengen liegen bei durchschnittlich 1 500 mm pro Jahr an der Küste, an der Südseite des Togo Gebirges sind es bis zu 2 000 mm, an der Nordseite deutlich weniger. Im Norden des Landes dauert die Regenzeit von Mitte März bis Mitte Oktober, es fallen bis zu 1 200 mm Niederschläge. In der Oti-Ebene kann es dabei zu Überschwemmungen kommen. Im Winter kann der Wüstenwind Harmattan im Norden Togos auftreten.

Die Wirtschaft Togos basiert auf dem Abbau von Rohstoffen (Phosphat) und auf der Landwirtschaft. Trotz des 2006 eingeleiteten Reformprozesses ist die Krise der letzten Jahrzehnte noch nicht überwunden. Fast 60 % der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze.

In der Landwirtschaft ist über die Hälfte der Erwerbstätigen beschäftigt, dieser Sektor trägt 47 % zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei. Für den Eigenbedarf der Bevölkerung werden vor allem Jams, Maniok, Mais, Hirse, Reis und Bohnen angebaut. Für den Export werden Baumwolle, Kakao und Kaffee kultiviert. Die Fischerei spielt eine Rolle für die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln.

Togo stellt in Westafrika ein regionales Handels- und Geschäftszentrum dar. Dienstleistungen erbringen ein Drittel des BIP

Quelle: https://www.laender-lexikon.de/Togo

 GESCHICHTE TOGOS

 

Die vorkoloniale Geschichte Togos ist die Geschichte vieler Stämme, z.B. der Volksstamm der Ewe im Süden Togos, die ein Beispiel der Afrikaner Afrikas geben. Von Nigeria herkommend, ließen sie sich am Fluss Mono nieder und sich in Fon, Ewe und Adja spalteten. Die Fon gründeten die Königreiche Benin, die Ewe wanderten nach Notsé, von dort vertrieben, flüchtend und zerstreut gründeten sie Kpalimé, Atakpamé, Lomé und die Lagunendörfer. Die Ewe hatten vor Ankunft der Europäer eine hohe Stufe der Zivilisation erreicht. Ihre religiösen Bräuche und Sitten sind bodenständige, alte Kulturen.

 

Die Europäer sind im 15. und 17. Jahrhundert erstmals um die Küsten Westafrikas gesegelt. Sie unterwarfen diese Völker unter anderem mit der Überlegenheit ihrer Waffen und setzten sich mit großer Brutalität durch. Togo gehörte zur so genannten Sklavenküste, einem Zentrum des europäischen Sklavenhandels.

 

1471 wurde Togo das erste Mal von Europäern betreten. Die Küste wurde auch Sklavenküste genannt. Grund hierfür war die damals betriebene Verschiffung von Menschen des afrikanischen Landes nach Kuba und Brasilien. 1884 wurde das Küstenland zum deutschen Schutzgebiet gemacht. Zu Anfang des ersten Weltkriegs wurde Togo zwischen dem königlichen England und Frankreich aufgeteilt. Der französische Teil erhielt 1960 die Unabhängigkeit.

Kinder In Togo


Jede Frau in Togo bekommt im Durchschnitt 4,5 Kinder. Das ist sehr viel. Bei uns bekommt jede Frau nur 1,4 Kinder. So machen Kinder und Jugendliche in Togo einen großen Anteil an der Bevölkerung aus. Fast die Hälfte der Bevölkerung ist unter 15 Jahre alt!


Die Säuglingssterblichkeit beträgt 2,7 Prozent, die Kindersterblichkeit 5,2 Prozent (Stand: 2015, bei uns: 0,2 und 0,3 Prozent). Das heißt: Knapp drei von 100 neugeborenen Kindern sterben, etwas mehr als fünf Kinder von 100 feiern nicht ihren ersten Geburtstag. Die Zahlen sind in den letzten Jahren gesunken, aber eben immer noch zu hoch.

 ALLTAG IN TOGO

 

Alles, was man so zum Leben benötigt, vor allem Nahrung, kauft man an Ständen an der Straße. Es gibt auch viele Straßenverkäufer, die ihre Waren mit sich tragen, meistens auf dem Kopf. Das können Bananen oder Mangos sein, aber auch Tücher oder Wasser. Wasser wird in Plastikflaschen oder in kleinen Plastikbeuteln verkauft.

Dann gibt es auch noch kleine Läden, die Boutiques. Hier bekommt man zum Beispiel Dosen oder alles sonst, was in Fabriken hergestellt wird. Haupteinkaufsstätte aber ist der Markt. Hier gibt es nicht nur Gemüse und Obst, sondern auch Fisch und Fleisch, Kräuter und Gewürze sowie Kleidung, Autoreifen oder lebende Tiere. Um den Preis wird gehandelt. Obst und Gemüse gibt es nach ihrer Erntezeit. Somit sind meist nur zwei oder drei Sorten im Angebot und nicht zwölf oder 20, wie in deutschen Supermärkten.

Auf den Straßen sieht man viele Motorräder und Mofas, die motos. Sie werden auch als Taxis genutzt. Man ruft sie, indem man zischt: Kssssss!Für weitere Fahrten nimmt man den Bus. Befestigte, also asphaltierte, Straßen gibt es nur in den großen Städten und auf einigen wenigen Landstraßen. Es gibt auch viele Schlaglöcher und so ist das Fahren nicht unbedingt ein Vergnügen…

Die Frauen tragen meistens Kleider oder Röcke, oft sieht man die bunten Kleider in traditioneller Art. Männer tragen eher einfarbige Kleidung, Hosen und T-Shirts oder Hemden. Musik, Tanz und Gesang sind sehr beliebt. Vor allem das Trommeln erfreut sich großem Anklang und ist auf jedem Fest zu hören.

 

WANDEL ZWISCHEN LAND UND STADT

Immer mehr Menschen ziehen in die Städte. Das ist ein typisches Phänomen in Westafrika (zum Beispiel auch in der Elfenbeinküste). Man nennt das Landflucht. Je mehr Menschen in die Städte kommen, umso mehr fehlt Wohnraum und fehlen Arbeitsplätze. In Togo leben 40 Prozent der Menschen in der Stadt. Das ist im Vergleich mit anderen Ländern noch wenig, doch die Zahl steigt von Jahr zu Jahr.

Besonders und typisch togolesich


Die Namensgebung hat das Volk der Ewe, das in Togo 40 Prozent der gesamten Bevölkerung ausmacht. So wird auch hier jedes Baby nach dem Wochentag benannt, an dem es geboren wird.


Mädchen heißen dann Adjoa (Montag), Abla (Dienstag), Akona (Mittwoch), Ayawa (Donnerstag), Afi (Freitag), Amelé oder Ami (Samstag) oder Akossiwa (Sonntag). Jungen heißen Kodjo (Montag), Komlan (Dienstag), Kokou (Mittwoch), Ayao oder Yao (Donnerstag), Koffi (Freitag), Komi oder Kuami (Samstag), Kossi oder Kouassi (Sonntag).



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